Anwendungsfälle · Steckbrief

Arbeitswelt neu planen

Ein Umbau, Umzug oder Neubau steht an. Bevor Flächen und Budget festgelegt werden, soll klar sein, wie die Menschen heute arbeiten und wie sie künftig arbeiten wollen.

Die Frage des EntscheidersWelche Arbeitswelt passt zu uns, und welche Flächen brauchen wir dafür?

Drei Einsatzwege

Wofür Sie diese Befragung nutzen.

1

Neubau oder Umzug planen

Bevor das Raumprogramm steht: Wie arbeiten die Menschen, was braucht der neue Standort?

ErgebnisArbeitsweise heute und künftig, Flächenmix, Etagenbelegung aus dem Netzwerk

Vorlage: Umplanung der Arbeitswelt

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2

Umbau im Bestand

Die Flächen sind da, passen aber nicht mehr. Was wird umgewidmet?

ErgebnisRaumarten wichtig gegen heute vorhanden, Stauraum und Archiv, besondere Flächen

Vorlage: Umplanung der Arbeitswelt

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3

Konzept überprüfen

Nach Umzug oder Umbau: Unterstützt die neue Arbeitswelt die Arbeit besser als vorher?

ErgebnisGesamturteil, Zufriedenheit je Raumart, was zuerst nachgesteuert wird

Vorlage: Arbeitswelt: nach Umzug oder Umbau

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Vorgehen

In vier Wochen zur Entscheidungsgrundlage.

  1. Woche 1

    Zielbild

    Welche Entscheidung steht an, welche Standorte und Bereiche, welcher Planungsstand?

  2. Woche 2

    Fragebogen und Betriebsrat

    Vorlage „Umplanung der Arbeitswelt“ mit 24 Fragen zu Arbeitsweise, Räumen, Ausstattung und Anreise, abgestimmt mit Ihrem Betriebsrat.

  3. Woche 2 bis 3

    Befragung

    Alle Mitarbeitenden, zwei Wochen, anonym, auf Wunsch mehrsprachig.

  4. Woche 4

    Ergebnis und Workshop

    Präsentation mit Geschäftsführung und Planern, Übersetzung in Flächenmix und Raumprogramm.

Ihr Aufwand: rund zwei Stunden plus ein Workshop.

Ergebnis

Das liegt am Ende auf dem Tisch.

  • Arbeitsweise heute und künftigAnteile für Fokus, Abstimmung, Lernen und Begegnung nebeneinander
  • Flächenmixsechs Raumarten: wie wichtig gegen heute vorhanden, was wachsen und was schrumpfen kann
  • Unterschiede je Bereichwo Teams ganz anders arbeiten
  • Netzwerk der Zusammenarbeitals Grundlage für die Belegungsplanung
  • Prioritäten der Belegschaftals Rangfolge
  • Maßnahmenlistefür Planer und Projektteam
BeispielergebnisWie verteilt sich deine Zeit im Büro heute?
konzentriert allein arbeiten 38 % Abstimmung und Zusammenarbeit 31 % Lernen und Weiterbilden 12 % Begegnung und informeller Austausch 19 %

Beispieldaten zur Veranschaulichung.

So sehen die Ergebnisse aus

Wie die neue Arbeitswelt zugeschnitten sein muss.

Beispieldaten eines Verwaltungsneubaus mit sechs Bereichen und 240 Mitarbeitenden. Drei typische Auswertungen.

Kommunikation: Welche Bereiche gehören zusammen?

Für den Neubau zählt, wer mit wem arbeitet. Die Kommunikationswege zeigen, welche Bereiche auf eine Etage gehören und wo Begegnungsflächen den größten Nutzen haben. Je Richtung ein Pfeil in der Farbe der Abteilung, die die Angabe macht, dicker und schneller bei häufigem Kontakt.

  • Service und Vertrieb arbeiten täglich zusammen, Geschäftsführung und Finanzen mindestens mehrmals pro Woche. Sie gehören in die Nähe.
  • Einseitige Wege: Der Service nennt die Entwicklung als täglichen Partner, die Entwicklung den Service nur mehrmals pro Woche.
  • Grundlage für Etagenbelegung und Lage der Begegnungsflächen.

Kreis = Abteilung (Zahl = Mitarbeitende). Pfeil in der Farbe der Abteilung, die die Angabe macht.

Linie = Durchschnitt beider Richtungen, von hell (selten) bis dunkel (täglich).

Flächenpotenzial für den Neubau

Aus den Bürotagen ergibt sich, wie viele Arbeitsplätze der Neubau wirklich braucht. Die frei werdende Fläche lässt sich für Projekt-, Rückzugs- und Begegnungszonen nutzen.

154Plätze statt 240
0,64Plätze je Person
36 %Flächenpotenzial

Rechnung: Mitarbeitende × Ø Bürotage ÷ 5 × 1,15 Puffer für Spitzentage, je Abteilung aufgerundet.

BeispielergebnisKöpfe und benötigte Plätze je Abteilung

Mitarbeitendebenötigte Plätze

Gap-Analyse: Raumarten: heute vorhanden gegen wichtig

Wo liegen Wunsch und Wirklichkeit am weitesten auseinander? Die Gap-Analyse legt beide Werte je Thema auf eine Linie. Die größten Lücken sind die ersten Maßnahmen.

heute vorhandenwichtig

BeispielergebnisRaumarten: heute vorhanden gegen wichtig

Beispieldaten, Mittelwerte auf einer Skala von 1 bis 5.

Fragebogen

Diesen Fragebogen nutzen wir.

Umplanung der Arbeitswelt · 24 Fragen, etwa 7 Minuten, ohne Freitext

Wir passen ihn an Ihre Bereiche an und stimmen ihn mit Ihrem Betriebsrat ab: Anonymität, Mindestzahl und Datenschutz sind dokumentiert.

Anfrage

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