Anwendungsfälle · Steckbrief

Desk-Sharing

Sie überlegen, Desk-Sharing einzuführen, oder haben es schon eingeführt. Offen ist, ob und wie es passt: wie viele Plätze, welche Raumarten, welche Teams zusammen, und ob die Belegschaft mitgeht.

Die Frage des EntscheidersWie viel Fläche können wir einsparen, ohne dass die Akzeptanz kippt?

Drei Einsatzwege

Wofür Sie diese Befragung nutzen.

1

Potenzial prüfen

Lohnt sich Desk-Sharing bei uns überhaupt, und wie viel Fläche würde frei?

ErgebnisBürotage, Spitzentage und Anwesenheit am Platz je Bereich, Haltung der Belegschaft

Vorlage: Desk-Sharing: vor der Einführung

Besprechen →
2

Desk-Sharing einführen

Die Entscheidung ist gefallen. Wie viele Plätze, welche Raumarten, wer sitzt zusammen?

ErgebnisRaumarten gebraucht gegen vorhanden, Nachbarschaften aus dem Netzwerk, Must-haves und Stauraum

Vorlage: Desk-Sharing: vor der Einführung

Besprechen →
3

Bestehendes System bewerten

Desk-Sharing läuft schon. Funktioniert es im Alltag, und wo muss nachgesteuert werden?

ErgebnisWie oft kein Platz frei ist, wo es hakt, je Bereich, was zuerst verbessert wird

Vorlage: Desk-Sharing: nach der Einführung

Besprechen →

Vorgehen

In vier Wochen zur Entscheidungsgrundlage.

  1. Woche 1

    Zielbild

    Welche Flächen stehen zur Entscheidung, welcher Zeitplan gilt, welche Bereiche sind betroffen?

  2. Woche 2

    Fragebogen und Betriebsrat

    Passende Vorlage je Einsatzweg, vor oder nach der Einführung, 17 bis 22 Fragen, abgestimmt mit Ihrem Betriebsrat.

  3. Woche 2 bis 3

    Befragung

    Alle Mitarbeitenden der betroffenen Bereiche, zwei Wochen, anonym, am Handy oder am Bildschirm.

  4. Woche 4

    Ergebnis und Workshop

    Präsentation mit dem Projektteam, Platzrechnung und Maßnahmenliste im Workshop. Nach der Einführung folgt die Vorlage „nach der Einführung“ als Wirkungscheck, mit wortgleichen Kernfragen.

Ihr Aufwand: rund zwei Stunden plus ein Workshop.

Ergebnis

Das liegt am Ende auf dem Tisch.

  • Platzbedarf je Bereichaus Bürotagen, Spitzentagen und Anwesenheit am Platz, gerechnet im Workshop
  • Raumartenruhige Plätze, Call-Räume, Besprechung, Orte für Austausch: gebraucht gegen vorhanden
  • Netzwerk der Teamswer mit wem zusammenarbeitet und räumlich zusammengehört
  • Stimmung zur Einführungals Barometer, je Bereich vergleichbar
  • Ausstattung und StauraumMust-haves am Platz und was sicher verstaut werden muss
  • Maßnahmenlistepriorisiert, als Grundlage für die Planung
BeispielergebnisUnd an wie vielen Tagen möchtest du künftig im Büro arbeiten?
0 bis 1 Tag 22 % 2 Tage 34 % 3 Tage 28 % 4 bis 5 Tage 16 %

Beispieldaten zur Veranschaulichung.

So sehen die Ergebnisse aus

Wer redet mit wem, wie viel Fläche, wo klafft die Lücke?

Beispieldaten einer Organisation mit sechs Abteilungen und 180 Mitarbeitenden, die Desk-Sharing prüft. Drei typische Auswertungen.

Kommunikation: Wer redet mit wem?

Jede Person gibt an, wie oft sie mit welchen Abteilungen zusammenarbeitet. Daraus entstehen die Kommunikationswege und damit die Frage, wer im neuen Konzept nebeneinander sitzen sollte. Je Richtung ein Pfeil in der Farbe der Abteilung, die die Angabe macht, dicker und schneller bei häufigem Kontakt.

  • Nachbarschaften: Vertrieb und Marketing arbeiten täglich zusammen, Produktion und Einkauf fast täglich. Sie gehören räumlich nebeneinander.
  • Einseitige Wege: Die IT gibt die Zusammenarbeit mit der Produktion häufiger an als die Produktion selbst.
  • Grundlage für Zonen und Belegung im Desk-Sharing.

Kreis = Abteilung (Zahl = Mitarbeitende). Pfeil in der Farbe der Abteilung, die die Angabe macht.

Linie = Durchschnitt beider Richtungen, von hell (selten) bis dunkel (täglich).

Desk-Sharing-Quote und Flächenpotenzial

Aus den Bürotagen je Abteilung ergibt sich, wie viele Arbeitsplätze wirklich gebraucht werden. Mit Puffer für Spitzentage, je Abteilung einzeln, weil eine Produktion anders arbeitet als ein Vertrieb.

128Plätze statt 180
0,71Plätze je Person
29 %Flächenpotenzial

Rechnung: Mitarbeitende × Ø Bürotage ÷ 5 × 1,15 Puffer für Spitzentage, je Abteilung aufgerundet.

BeispielergebnisKöpfe und benötigte Plätze je Abteilung

Mitarbeitendebenötigte Plätze

Gap-Analyse: Arbeitsorte: heute vorhanden gegen gebraucht

Wo liegen Wunsch und Wirklichkeit am weitesten auseinander? Die Gap-Analyse legt beide Werte je Thema auf eine Linie. Die größten Lücken sind die ersten Maßnahmen.

heute gut vorhandengebraucht

BeispielergebnisArbeitsorte: heute vorhanden gegen gebraucht

Beispieldaten, Mittelwerte auf einer Skala von 1 bis 5.

Fragebogen

Diesen Fragebogen nutzen wir.

Desk-Sharing: vor und nach der Einführung · 22 und 17 Fragen, etwa 6 Minuten, ohne Freitext

Wir passen ihn an Ihre Bereiche an und stimmen ihn mit Ihrem Betriebsrat ab: Anonymität, Mindestzahl und Datenschutz sind dokumentiert.

Anfrage

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